Ferien am Meer
Mein Projekt „Ferien am Meer“ zeigt Werke, die sich mit der zunehmenden Plastikverschmutzung der Weltmeere auseinandersetzen. Mich beschäftigt die Ambivalenz zwischen der faszinierenden Schönheit des Ozeans und der fortschreitenden Zerstörung durch menschliches Handeln. Diese Arbeiten verstehen sich nicht als dokumentarische Abbildung eines bekannten Problems. Das Projekt soll eine Art visuelle Erzählung über unsere Verantwortung und unser Konsumverhalten sein, über das, was vom Meer bleibt, das, was wir unseren Kindern und Enkeln hinterlassen und über das, was möglicherweise unwiederbringlich verschwinden wird. Ich möchte zeigen, wie fragil die Verbindung zwischen Natur und Zivilisation ist und wie nah Schönheit und Katastrophe oft beieinander liegen.
Meine Fotografien, Materialien und Installationen zeigen, was sonst unsichtbar bleibt: die langsame Erosion von Natur, Körpern und auch von Erinnerung. Ich möchte mit meinem Projekt ein Erlebnis darstellen, das Irritation und Betroffenheit zulässt. In Zeiten ökologischer Krisen möchte ich meine Fotografie zu einem künstlerischen, poetischen aber auch politischem Medium werden lassen.








